Eine Million Aufenthaltstitel sind elektronisch

Aufkleber im Reisepass. Bis vor einem Jahr war es in Deutschland gängige Praxis die Aufenthaltserlaubnis von Ausländern mit einem Klebeetikett zu bestätigen. Jedes Land der Europäischen Union hatte seine eigene Methode, um die Aufenthaltsbestätigung zu dokumentieren.

Dann kam der elektronische Aufenthaltstitel mit einer vergleichbaren Technik wie beim Personalausweis. Kaum ein Jahr ist es her, dass das elektronische Identitätsdokument eingeführt wurde. Schon meldet die Bundesdruckerei, dass eine Million Stück dieser Karten ausgegeben wurden.

Auf dem RFID-Chip sind alle Daten gespeichert, die auf dem Aufenthaltstitel sichtbar sind

  • Name
  • Geburtsdatum
  • digitales biometrische Passfoto
  • usw.

Zusätzlich sind Nebenbestimmungen gespeichert:

  • Angaben zur Erwerbstätigkeit
  • zwei Fingerabdrücke des Inhabers (dies ist verpflichtend)

Auf die Nebenbestimmungen dürfen jedoch nur hoheitliche Stellen wie Polizei, Grenzschutz oder Zoll zugreifen.

Die ID-Karte stellt Ausländische Bürger mit deutschen Staatsbürgern gleich, zumindest was die Funktion der Karte angeht. So ermöglicht die Online-Ausweisfunktion es, virtuelle Behördengänge oder die Authentifizierung beim Online-Shopping. Es ist sogar möglich die Karte für die Qualifizierte Elektronische Signatur zu nutzen.

Insgesamt in 6.000 Stellen der Ausländer- und Meldebehörden installierte die Bundesdruckerei die Terminals und notwendige Software, um die Daten des neuen elektronischen Aufenthaltstitels lesen und ändern zu können.

Quelle: Bundesdruckerei

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