Perfekt geschützt im Internet – aber wie?

Mit dem Film-Wettbewerb „Ich bin ich. Du bist du?“ rief Deutschland sicher im Netz e. V. (DsiN) alle 15- bis 25-Jährigen auf sich mit dem Thema Sicherheit im Netz zu beschäftigen. Die kreativen jungen Regisseure reichten rund 100 Beiträge ein. Die Filme handeln von Social Networks, virtuellen Identitäten, der Anonymität im Internet und auch vom neuen Personalausweis. Vier Teilnehmer des Wettbewerbs können sich über eine Auszeichnung freuen.

Jennifer Schatz aus Ludwigsburg gewann den mit 1.500 Euro dotierten ersten Platz. In ihrem Video „vernetzt“ betrachtet sie künstlerisch ambitioniert und realitätsnah das Social Networking. Schatz zeigt dabei Gefahren auf und schlägt eine Lösung vor. Lennart Reuschling und Lukas Treffenstädt aus Magdeburg erhielten den zweiten Preis und Simon Gier aus Remscheid gewann den dritten Platz.

Die Preisverleihung fand im Rahmen einer Veranstaltung statt, die für den Dialog zwischen Studenten, Schülern und IT-Experten stand. Dort überreichten Martin Schallbruch, IT-Direktor im Ministerium des Inneren und Ulrich Hamann, Vertreter der Jury und Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesdruckerei sowie Prof. Dieter Kempf, Präsident des Branchenverbands BITKOM und Vorstandsvorsitzenden von „Deutschland sicher im Netz e. V.“ die Preise an die Sieger.

Zahlreiche Teilnehmer des Film-Wettbewerbs, so Kempf, haben sich mit dem neuen Personalausweis (nPA) beschäftigt. Deutlich wurde, dass die Möglichkeiten der eID-Funktion noch nicht ansatzweise ausgeschöpft werden, obwohl sie bereits seit einem Jahr angeboten werden. Die Teilnehmer zeigten in ihren Filmbeiträgen, dass sie die eID-Funktion im Rahmen der digitalen Welt als sinnvoll und somit als Schutz ihrer Identität ansehen. Über weitere Möglichkeiten wie nPA-Abläufe bei verschiedenen Anbietern oder eine Vereinfachung des E-Governments haben sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen jedoch noch keine Gedanken gemacht. Hier bestehe weiterhin Aufklärungsbedarf und die Technik müsse erweitert werden.
Martin Schallbruch wies daraufhin, wie wichtig der Schutz der elektronischen Identitäten sei. Er betonte, dass es für jeden unerlässlich sein sollte, gewisse Grundregeln zu beachten, um persönliche Daten vor Angreifern zu schützen.

Aus einer Initiative zum Thema Sicherheit im Internet gründete sich der Verein Deutschland sicher im Netz e. V. (DsiN). Für die Sicherheit im Netz und dem Schutz persönlicher Daten haben sich mehrere Verbände, Vereine und Organisationen zusammengeschlossen. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht intensive Öffentlichkeitsarbeit zu leisten und Unternehmen sowie Verbraucher vor Gefahren im Internet zu schützen.

Im Juni 2007 übernahm das Bundesministerium des Inneren die Schirmherrschaft. Gemeinsam bieten sie eine Anlaufstelle für Verbraucher und mittelständische Unternehmen. Denn mit dem digitalen Fortschritt ergeben sich zahlreiche Probleme, die Privatsphäre zu wahren und persönliche Daten zu schützen.

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