Welche Verwaltungsprozesse der Kommunen eignen sich für neuen Personalausweis?

Der neue Personalausweis hat eine Vielzahl von Möglichkeiten, die für Rationalisierungs-Prozesse in der Verwaltung genutzt werden könnten. Im neuen Personalausweis ist ein RFID-Chip eingebaut, der persönliche Daten des Ausweisinhabers enthält.
Diese Daten können schnell ausgelesen werden kann, um Abläufe bei der Verwaltungsarbeit zu beschleunigen. Vitako, die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister hat nun eine Liste erarbeitet, die aufzeigt, welche Verwaltungsprozesse besonders geeignet sein könnten.

Zunächst hat man 20 Verwaltungsprozesse einer Prüfung unterzogen, die für den neuen Personalausweis prädestiniert sind. Insgesamt gibt es aber über 1.000 Prozesse, die nur sehr langfristig als Ziel für Rationalisierungs-Prozesse infrage kommen. Für alle relevanten Prozesse soll bestimmt werden, welche Möglichkeiten der neue Personalausweis jeweils erbringen kann. Es geht hier auch um das Stichwort „Open Data“, womit die Öffentlichkeit in den Prozess der Nutzung moderner Technologie eingebunden werden kann.

Vitako stellte in einem Pressegespräch Anfang November ein IT-Monitor für 2011 vor. Dieser sorgte für einen Überblick der IT-Nutzung in der öffentlichen Verwaltung. Festgestellt wurde, dass das Unternehmen Vitako mehr als 20.000 Kunden betreut. Damit werden etwa 540.000 Arbeitsplätze – überwiegende im kommunalen Bereich – abgedeckt. Das Einkaufsvolumen, das hinter dieser beachtlichen Zahl steht, wird für das Jahr 2010 auf 720 Mio. Euro bestimmt. Eine Bewertung dieser Zahlen und weitere Broschüren zu den Themen Geodaten, Open Source und Open Data sind in der Vorbereitung.

Auf dem Pressegespräch wurde auch ging es auch um Digital Object Identifier (DOI). Das Unternehmen Vitako forderte eine Differenzierung des Netzes, um kommunale Bedürfnisse besser zu berücksichtigen. Es gebe bereits erste Kooperationen mit Bundesländern, die auch an einer Verbesserung der Nutzungsmöglichkeiten moderner IT-Technik interessiert seien.

Vitako ist die Abkürzung für „Bundes-Arbeitsgemeinschaft kommunaler IT-Dienstleister“. Aufgabe von Vitako ist die Unterstützung der öffentlichen Verwaltung in Deutschland, wenn es um technisch-organisatorische Fragestellungen zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Verwaltung geht.
Gegenwärtig gehören mehr als 50 IT-Dienstleister zum Netzwerk der Vitako, die in 14 unterschiedlichen Bundesländern ihren Standort haben. Die Mitglieder der Vitako unterstützen eine halbe Million IT-Arbeitsplätze bei mehr als 10.000 Kommunen in Deutschland. Dort sorgt Vitako für den Austausch von Erfahrungen und setzt sich für die Verbesserung von Kompetenzen und Strategien im IT-Umfeld der öffentlichen Verwaltung ein. Vitako sorgt für besseres Know-how bei den kommunalen IT-Dienstleistungen.

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